Jurazucht Adelwöhrer


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Die Idee

Donnersbachtal Tracht

Vorstellung des Donnersbachtal Dirndls


Die Entstehungsgeschichte des Donnersbachtal Dirndl begann schon vor vielen Jahren. Wir, Renate Häusler aus Donnersbachwald und Burgi Adelwöhrer aus Donnersbach, hatten beide für sich den Gedanken so ein Projekt zu starten. Leider fand man keine nötigen Helfer dazu, so wurde es wieder zur Seite gelegt, aber nicht vergessen.

Eines Tages wie es der Zufall so wollte, entstand ein Gespräch zwischen uns über das Thema Tracht. So beschlossen wir, ein Dirndl für das Donnersbacher Tal zu kreieren. Es sollte echt und bodenständig sein und keine Kopie von anderen.

So begann unsere Arbeit. Wir probierten verschiedene Vorschläge für eine Sonntagstracht aus. Eine selbst gestaltete Schürze sollte dabei sein. Also fuhren wir nach Bad Aussee, gingen zu Frau Wach und brachten unsere Idee vor. Wir gestalteten eine Schürze, die man mit dem Donnersbacher Tal identifizieren kann.

Am 25. Mai 2007 hatten wir einen Termin im Heimatwerk Graz bei Frau Thalhammer. Unsere Vorfreude war groß. Leider bekamen wir den ersten Dämpfer, als wir sahen wie viele Trachten es bereits gibt und Frau Thalhammer unsere Schürze in dieser Art nicht akzeptierte. Die Sonntagstracht ist deshalb schlicht und einfach gestaltet worden. Mit einer silberblauen Schürze, oder mit unserer neu kreierten Handdruckschürze.

Wo blieb aber unsere Alltagstracht?
Man begann die verschiedenen Trachten mit einem Adlerblick zu begutachten. Was gab es im Ennstal an Farben noch nicht. So kamen wir auf einen Leib von rostbraun bis braun. Der Kittel sollte kariert sein und die Schürze blau geblumt. Wir suchten nach Stoffproben und schickten diesen Vorschlag nach Graz. Umso erfreuter waren wir über die positive Rückmeldung, die wir wenige Tage danach bekamen. Wir sollten erneut ins Heimatwerk kommen, denn ganz einverstanden waren sie mit unserer Zusammenstellung nicht.

Am 25. Juni ging es wieder ins Heimatwerk. Mit Hilfe von Frau Thalhammer entstand das Alltagsdirndl. Wir kauften gleich Stoffe dazu, dadurch gaben wir ihnen die Garantie, dass das Dirndl so genäht wird, wie es vorgeschlagen wurde.

Das nächste Ziel war es, die Bevölkerung davon zu informieren. Dazu gründeten wir einen Arbeitskreis mit mehreren kreativen Köpfen. Von nun an war das Donnersbachtal Dirndl Sache unseres neu zusammengestellten Arbeitskreises.

Voller Elan sprudelte eine Idee nach der anderen heraus. Zunächst fotografierten wir die Stoffzusammenstellungen und brachten die Bilder mit der Dorfzeitung unter die Bevölkerung. Man hörte durchwegs positives Feedback. So machten wir eine Stoffpräsentation im Gasthaus Leitner.

Da viele von uns sich ihr eigenes Donnersbachtal Dirndl schneidern wollten, aber teilweise das Know how fehlt, veranstalteten wir von November 07 bis Februar 08 einen Nähkurs. Dabei entwarfen wir auch unsere eigene Dirndlbluse, sowie einen Unterrock. Für ein wichtiges Accessoire, die Trachtentasche, war auch bald der Entwurf gezeichnet. Da alle Hobbyschneiderinnen mit viel Freude und Engagement an der Arbeit waren, konnten wir relativ leicht unsere Wünsche und Vorstellungen verwirklichen.

In der Zwischenzeit stieg auch die Anzahl der Dirndln, die durch Schneiderinnen maßangefertigt wurden.

So sind wir Mitten in den Vorbereitungen für die große Präsentation am 19. April in der Mehrzweckhalle Donnersbach. Da viele verschiedene Charaktere - mit verschiedenen Ideen in - unserem Team sind, können wir hoffentlich das Bestmögliche für unsere Präsentation herausholen.


„ba ins dahoam“ hieß das Motto am Samstag, den 19. April, als die Donnersbachtaltracht in der Mehrzweckhalle präsentiert wurde. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Gäste reisten aus der ganzen Umgebung, rund um den Grimming, an. Sepp Stieg führte durch den Abend und las gleich zu Beginn ein Gedicht über das Donnersbachtal und seine Tracht mit den Namen „Sieben Tog in da Wochn“. Dieses Motto zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Vorstellung. Es war ein voller Erfolg!!!!



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